Bault | Kunst ab Hinterhof

Bault

Bault begann als begeisterter Graffiti-Künstler und Langzeit-Tagger 1997 in Südfrankreich. Er gab sein Debüt in Sète, wo er die T.K.-Crew bildete, und traf dann die bekannten französischen Graffiti-Crews T.S.H. und F.D.P. in Avignon. Bault gab seine nächtlichen Ausflüge auf und stellte die Dosen zehn Jahre lang ab. Er begann, sich mehr auf seine „Indoor“-Arbeiten zu konzentrieren und produzierte neben einer Sammlung ungewöhnlicher Videos und Animationen eher grafische und illustrative Stücke. Dabei kritzelte oder doodelte Bault immer etwas, und sein Tagging/Schriftzug-Stil schien zu verblassen. Er ging dazu über, eine Familie von Charakteren zu schaffen, und schnitzte einen eigenen Stil für sich selbst.

Inspiration fand er in einer alten Art von „Theater“ namens Phantasmagoria, die im 18. Jahrhundert in Frankreich begann. Eine modifizierte Laterna Magica wurde verwendet, um beängstigende Bilder von Dingen wie Skeletten, Dämonen und Geistern auf Wände, Rauch oder halbtransparente Bildschirme zu projizieren. Über viele Jahre hinweg hat Bault das entwickelt, was er gerne als „ein Kabinett von Kuriositäten, mutierenden Monstern, grotesken Figuren und verschmutzten Umgebungen“ bezeichnet. Meine Geschöpfe sind oft amputiert, aufgedunsen und unvollständig – ich sehe sie gerne als eine Art zeitgenössische Phantasmagorie“.

Der französische Straßenkünstler Bault stellt im Ausstellungsraum JAN ARNOLD GALLERY in Wien, dem renommierten MQ, aus. Bault ist Teil des Artist-in-Residence-Programms des quartier21 und zeigt Werke, die er während seines Aufenthalts in Wien geschaffen hat.

 

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