Paul Busk | Kunst ab Hinterhof

Paul Busk

Kaum ein Street Art-Künstler hat das Wiener Stadtbild im letzten Jahrzehnt derart mitgeprägt wie BUSK. Das bekannte Affenkopfmotiv sowie die Schriftzüge BUSK und CMOD sind in zahlreichen städtischen Grauzonen, an exponierten Wänden, auf belebten Straßen oder in versteckten Ecken präsent. Der Name BUSK, der im Englischen soviel wie Straßenkünstler bedeutet, sowie das Kürzel CMOD für „City Modification“ sind dabei Programm: Als visuelle Spuren bezeichnen diese nicht nur eine tatsächlich stattgefundene Grenzüberschreitung von Baustellenzäunen, Absperrungen verlassener Orte, schwindelerregenden Höhen oder versteckten Außenzonen der Stadt, sondern auch eine ständiges Einschlagen neuer Wege im Hinblick auf die eingesetzten Materialien und die entwickelten Formen.

Es kommen Sprayfarbe, Kugelschreiber und Marker ebenso zum Einsatz wie ausgedruckte Schwarzweiß-Plakate, gefaltetes Papier, Sticker oder festgeklebte Steine, Holz und Stoff.  Um die großformatigen bis sehr kleinen Wort- und Bildspiele zu entdecken, muss man oft einen Schritt zurück oder nach vorne treten, oder den Blick nach oben und in ungewohnte Richtungen lenken.

Bereits 1995 entwickelte BUSK über Graffiti seine Leidenschaft für Typografie, Zeichensätze, Schriftarten und -schnitte. Zunächst setzte er sich vor allem mit handgeschriebener Schrift und deren Charakteristika auseinander. Fasziniert davon, wie viel von der Persönlichkeit eines Menschen bereits in einem einzelnen von ihm geschriebenen Zeichen quasi gespeichert sein kann, beschäftigte sich BUSK in weiterer Folge auch mit der historischen Entwicklung von Schriftsystemen und -stilen.

CMOD/BUSK ist heute längst zum Logo und zu einer Marke geworden. So wird der Wiener nicht nur von verschiedenen Unternehmen zur Gestaltung von Innenräumen, Plakaten, Fahrzeugen oder Plattencover engagiert, er erzeugt auch längst seine eigenen „Produkte“, wie T-Shirts, Skateboards oder kleine Holztafeln mit dem Affenkopf, die im Internet oder bei diversen Kunstveranstaltungen als „Kultobjekte“ gehandelt werden. Er wurde auch zur Teilnahme an Kunstausstellungen in Wien, Bukarest, Innsbruck, Mailand, Salzburg, und New York eingeladen.

cmod.at

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