Giorgio Bartocci | Kunst ab Hinterhof

Giorgio Bartocci

‚Mors Vitalis‘ ist das starke Widerspruchsmoment, um das herum der italienische Künstler Giorgio Bartocci seine Kunstwerke für die Wiener Galerie OXYMORON malte.
Und wenn „Mors Vitalis“ wie alle anderen Oxymora paradox klingt, so klingt seine lateinische Benennung doch wirklich offiziell, wahrhaftig und authentisch; so geht es in dieser Solo-Show darum, dieses zeitlose Konzept dank des symbolischen Stils des Künstlers zu zeigen. Eine facettenreiche Ästhetik, die durch ihre fließenden Züge auf die Idee der „flüssigen Modernität“ zurückgreift – fast schon, um die „moderne Rückständigkeit“ hervorzuheben, die den Maßstab unseres täglichen Lebens setzt.
Tatsächlich ist das, was Giorgio Bartocci zur Gestaltung seiner Kunstwerke heranzieht, ein ‚Mors Vitalis‘, denn in der Natur ist das, was für den einen buchstäblich tödlich ist, für den anderen lebensnotwendig, und so ist auch in unseren sozialen und beruflichen Beziehungen jedes Ende ein neuer Anfang, ebenso wie in der virtuellen Realität, in der wir unsere sozialen Netzwerke ‚töten‘ können, um neue zu aktivieren, oder so oft wir scheitern und metaphorisch ’sterben‘ müssen, um zu gewinnen und wieder besser zu leben, und so weiter…
Dieser „Mors Vitalis“ steht somit für den kontinuierlichen Lebenszyklus, der diese Welt seit jeher durchzieht und alte Gewohnheiten hinter sich lässt, um sich neuen und innovativen Lösungen zuzuwenden – und der uns den Weg durch die „sinnlose Dynamik“ der modernen Zeit bahnt. Deshalb schweben in „Mors Vitalis“ die „zukünftigen primitiven“ Figuren des Künstlers zwischen vielen der zeitgenössischen Oxymora und ihren paradoxen Folgen (die Giorgio Bartocci mit mehreren Schichten von gemalten und papierenen Schlüsseldetails präsentiert), wobei er versucht, das richtige Gleichgewicht zwischen einem sterblichen Leben und einem vitalen Tod zu finden.
Mors Vitalis“, Lebenslauf der Geschichte.

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